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Gedanken zur Inklusion

Nun ist es also soweit. In der Steiermark werden die Sonderschulen geschlossen und die Ausbildung von Sonderschullehrer/innen eingestellt. Statt dessen werden Kinder, die aufgrund ihrer besonderen Bedürfnissen eine besondere Betreuung hatten, in das Regelschulwesen inkludiert. Damit ist im Bereich der Sekundarstufe I dann wohl die NMS gemeint. Da macht es dann auch nichts mehr, dass dieses System, wie wir ja seit dieser Woche wissen, gefloppt ist (siehe Evaluierungsbericht https://www.bifie.at/system/files/dl/eval_zusammenfassung.pdf ). Wenn es keine Sonderschullehrer/innen mehr gibt, wer kümmert sich dann um die Kinder und ihre speziellen Bedürfnisse? Ich wage zu bezweifeln, dass gut ausgebildetes Fachpersonal für einen Flächendeckenden Eisatz vorhanden bzw. finanzierbar ist. Aber wer weiß. Dann ist da noch die Frage der Ausstattung. Sollten/müssten die Schulen nicht für diese Aufgabe adaptiert werden? Ich nehme an, auch diese Finanzierung ist bereits gut durchdacht und steht breit. Dass wir an unserem Standort seit zwei (2!) Jahren darauf warten, Notebooks, Beamer und Leinwände für acht (8!) Klassen zu bekommen, weil kein Geld dafür da ist, liegt wohl daran, dass ........ Äh, woran bitte? Wir haben darauf noch keine Antwort bekommen. Aber ich schweife ab. Zurück zur Inklusion. Gehen wir also davon aus, dass es auch hier wieder eine typisch österreichische Halblösung geben wird, werden wir Lehrer/innen nun auch Sonderschüler/innen zu all der Buntheit in der Klasse hinzufügen und diese ihren Bedürfnissen entsprechend versorgen. Daneben werden wir selbstverständlich weiterhin, die Schwachen fördern und Begabtenförderung für die Leistungsstarken anbieten und dann fröhlich ins Burn-out gehen. Nun gibt es ja bekanntermaßen die Lehrer/innenbildung neu, die ein 6-jähriges Studium vorsieht, bevor man als Lehrer/in Arbeiten darf. Ich frage mich nur, ob der Enthusiasmus reichen wird, um nach dieser langen Studienzeit einen Beruf zu ergreifen, in dem man ständig an allem Schuld ist, für alles herhalten muss, sich ständig rechtfertigen darf und nicht gerade der oberen Gehaltsklasse angehört. Die Zukunft wird's zeigen. Eine Frage zur Inklusion habe ich allerdings noch: ist das wirklich die Betreuung, die sich Eltern für ihre Kinder wünschen? Diese
7.3.15 13:30
 


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